SPD Weil der Stadt

 

Veröffentlicht in Ortsverein
am 31.10.2010

Am 20.11. 2010 findet nun zum 30. Mal das Kulturfest des SPD-Ortsverein Weil der Stadt statt.

Ein Grund wieder einmal einen ganz besonderen Gast begrüßen zu dürfen.

Der Mann ist Kult, eine Ein-Mann-Anarchie,
HG.Butzko, der freie Radikale des deutschen Kabaretts!
Seit 1997 ist Butzko unterwegs
zwischen Bühnen, Brettln und Besenkammern,
zwischen Flensburg und Garmisch,
zwischen Geheimtipp und Massenhysterie.

Jetzt, zum 10-jährigen Jubiläum legt er ein "Best-of" vor, das genau diese einmalige Art von Unterhaltung bietet, die von der Presse so treffend als „Kumpel-Kabarett“ bezeichnet wurde.

"SPITZENREITER"

(Höhepunkte und Breitseiten aus 4 Programmen)

Man muß es live erlebt haben, wie Butzko sich die großen Zusammenhänge so erklärt, als würden sie „umme Ecke“ stattfinden. Und niemand sonst kann Bösartigkeiten aus so heiterem Himmel servieren, und dabei das Komische in den Katastrophen des Lebens entdecken.

Butzko verbindet das Private mit dem Politischen, den Alltag mit dem Bundestag, und wo andere elegant abbiegen, brettert er voll durch. Und trifft. Den Kern der Sache. Und das Zwerchfell des Publikums.

10 Jahre Kabarett mit HG.Butzko, das ist philosophisch, polemisch, provokant,
herzerfrischend, bewußtseinser-Heiternd, und vor allem eins: immer amüsant.

HG. BUTZKO Kabarett-ist aus Gelsenkirchen / in Wohn-Haft in Düsseldorf

Geboren: Ja. Tatsächlich. Unglaublich. Aber es ist passiert. Jahrgang 1965.
Aufgewachsen im Gelsenkirchener Stadtteil Schalke, gegenüber vom Stadion. Tausende beneiden ihn um diese Kindheit.
Zitat Butzko: „Was Konrad Lorentz für die Gänse is, is Schalke für mich.“

Konfirmation, Abitur, „Zuvieldienst“. Und jede Menge Leichen im jugendlichen Keller.
Zitat Butzko: „Es ist so schlimm. Mein Therapeut hat Angst vor mir.“

1987: Unter Umgehung vieler guter Ratschläge werden sämtliche Ausbildungsmöglichkeiten übersprungen, und es folgt eine Direktlandung auf den weltbedeutenden Brettern des Theaters als Schauspieler und Regisseur.

Und so droht eine typisch deutsche Stadttheater-Karriere.
Stationen (u. a.): Hof, Würzburg, Eisleben. Wuppertal, München.
Zitat Butzko: „Wäre ich Politiker, könnte ich es leugnen. Aber es gibt Fotos. Und Zeugen.“

Doch dann passiert das Unfassbare: Geldgeilheit und ein jahrelang aufgestauter Mitteilungsdrang entladen sich in einem ersten, auf Anhieb preisgekrönten Soloprogramm. Und einmal am Ruhm geleckt, war er nicht mehr aufzuhalten.

Veröffentlicht in Ortsverein
am 22.09.2010

Die Bildungspolitik in Baden Württemberg bleibt ein spannendes Dauerthema. Nach G8 am Gymnasium sorgt die Einführung der Werkrealschule wieder für heftige Diskussionen. Vom Kultusministerium als Erfolg gefeiert, wird sie von Seiten der GEW als bildungspolitische Sackgasse gesehen. Die Unterrichtsversorgung, nicht nur im Krankheitsfall, sorgt angesichts der überfüllten Klassen insbesondere in den Realschulen und den beruflichen Schulen für neuen Zündstoff. Umstritten sind die Elite-Stipendien zu Lasten der überfälligen BAföG-Erhöhung. Nicht zuletzt bleibt die Frage, welchen Stellenwert die frühkindliche Bildung und die Chancengleichheit für Kinder aus sozial benachteiligten Familien haben.

Zu dieser Veranstaltung mit Doro Moritz, GEW-Landesvorsitzende und Dr. Tobias Brenner, MdL lädt der SPD-Ortsverein Weil der Stadt herzlich ein.

Montag, 27.09.2010 um 19.30 Uhr, in der Aula der Heinrich-Steinhövel-Schule, Jahnstr. 10

Das Jugendorchester der Musikschule Weil der Stadt sorgt für eine kleine musikalische Einleitung. Parkmöglichkeiten sind am Festplatz in weil der Stadt vorhanden.

Veröffentlicht in Ortsverein
am 07.03.2010

Mit überwältigenden Mehrheiten nominierte die Kreismitgliederversammlung unseren Landtagsabgeordneten Dr. Tobias Brenner wieder als Kandidaten zur Landtagswahl im nächsten Jahr und unseren Bürgermeister Hans-Josef Straub zum sog. Ersatzbewerber. In seiner Bewerbungsrede betonte Brenner, dass nur ein Regierungswechsel eine bessere Bildungspolitik verspreche, die zum einen auch die vorschulische Betreuung in das Erziehungs- nd Bildungswesen integriere und damit ein staatliches und v.a. kostenloses Angebot für alle Kinder wäre und zum anderen damit Schluss mache, dass Bildungspolitik weiterhin nur ein kopfloses Durchwurschteln sei, was ja sogar die Landeselternbeiratsvorsitzende ihren eigenen Parteireunden vorwerfe. Auch in Bezug auf den baldigen vertraglich festgelegten Atomausstieg und in der Frage von Steuergerechtigkeit und der konsequenten Verfolgung von Steuerhinterziehung bedürfe es offenbar dringend eines Regierungswechsels in Stuttgart. Eine politische Kehrtwendung sei auch aus der Sicht der immer verheerenderen kommunalen Finanzsituation nötig. Deshalb will Bürgermeister Straub Dr. Brenner gerne intensiv unterstützen und für seine Wahl in den Landtag werben.
Bernhard Weisser

Veröffentlicht in Ortsverein
am 07.02.2010

Am 02. Februar 2010 konnten sich die zahlreichen Gäste, die am Dienstag der Einladung des SPD OV Renningen / Malmsheim gefolgt waren, über die Zukunft der Verkehrswege rund um Renningen informieren.

Als Referenten trugen Harald Rass, SPD-Fraktionsvorsitzender im Regionalparlament, Thomas Leipnitz, Vorsitzender des Arbeitskreises Verkehr in der Region Stuttgart und aus Weil der Stadt Ulrike Lucas, in ihrer Funktion als Regionalrätin, vor.

Dass sich der Bau der S60 zwischen Renningen und Böblingen weiter verzögern wird ist mittlerweile als ein allgemeines Ärgernis bekannt, so dass diese Hauptthematik als Auslöser für eine Vielzahl von Folgeerscheinungen erwartungsgemäß im Mittelpunkt der Veranstaltung stand.

Die S 60 steht im Brennpunkt komplexer weiterer Bauprojekte und zieht damit mit den Worten des ersten Beigeordneten der Stadt Renningen, Peter Müller einen ganzen Rattenschwanz von Baumaßnahmen nach sich, durch den die Stadt Renningen mit der S 60 verheiratet sei. Allein schon die Anzahl der betroffenen Straßen, die nach Abschluss des Gesamtkomplexes Teilen Renningens ein neues Aussehen geben werden macht dies deutlich: B295, B464, K1015 und K1013.

In den Vorträgen von Harald Rass und Thomas Leipnitz wurde herausgestellt, welchen Stellenwert der ÖPNV mit dem Rückgrat S-Bahn für die SPD Fraktion in der Region einnimmt. Die Region habe das System S-Bahn seit 1978 kontinuierlich ausgebaut, allerdings seien die komplizierten und langwierigen Entscheidungs- und Genehmigungswege auch Grund, dass man das was man heute für morgen plane immer erst übermorgen bekomme.

Dass das Eisenbahn-Bundesamt die Pläne für den Bauabschnitt zwischen Renningen und Magstadt zur Zeit noch nicht genehmigt habe und auch die finanzielle Seite bis heute in vielen Bereichen noch offen sei, führte zu erkennbarem Kopfschütteln in weiten Teilen der Anwesenden.

Aus den in großer Zahl anwesenden Besuchern von außerhalb Renningens wurde durch einen interessierten Weil der Städter zudem darauf hingewiesen, dass auch der Grundstückserwerb für alle benötigten Anbindungen in einigen Bereichen noch nicht gesichert sei. Dies sei nach Auskunft von Thomas Leipnitz aber Sache der Bahn, worauf die Region keinen Einfluss habe.

In seinen Beiträgen verwies Dr. Tobias Brenner auf die Wichtigkeit dieses Gesamtkomplexes auch über Renningen hinaus. Wenn man langfristig an Perspektiven wie die Anbindung eines über die Region Stuttgart hinausgehenden Raumes, wie Calw, auch nur denken wolle, so dürfe die Koordination der Renninger Verkehrsprojekte sich nicht bereits als eine „never ending story“ herausstellen.

Bei vielen Punkten, so auch diesem, schien Einigkeit darin zu bestehen, dass die ständig wechselnden Ansprechpartner und die Vielzahl der teilselbstständigen Tochterunternehmen in der nach privatwirtschaftlichen Gesichtspunkten agierenden Deutschen Bahn AG Grund für manche Verzögerung sein könnte.

Kontrovers diskutiert wurde der vorläufige Pendelverkehr zwischen Böblingen und Maichingen, wobei die Zukunft zeigen wird, ob diese als Vorlaufbetrieb bezeichnete Zwischenlösung tatsächlich Vorteile für die betroffenen Bürger bringen kann, indem Druck für die Fertigstellung des vollständigen S6 ausgeübt wird oder eher ein Trostpflaster für die geplagten Fahrgäste sein solle.

Abschließend hinterließ die Veranstaltung bei vielen Besuchern, seien es die direkt betroffenen Renninger oder indirekt durch die Finanzierung der Region mit im Boot sitzenden Einwohner umliegender Kommunen, wie Weil der Stadt, ein durchaus ungutes Gefühl, in sowieso schon schwierigen Zeiten womöglich zukünftig noch Vieles finanziell ausbaden zu müssen.

Olaf Schairer

Veröffentlicht in Ortsverein
am 24.01.2010

Die Deutsche Krankenversicherung (DKV), einer der größten Anbieter privater Krankenversicherungen, wirbt im Internet mit besonderen Konditionen für FDP-Mitglieder. Das Angebot stelle, laut der Werbung, eine "liberale Alternative zur Gesundheitsreform" dar...

O.Schairer

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