Weil der Stadt und die Bankenkrise

Unglaublich! Binnen einer Woche ist eine weltweite Finanzkrise über uns hereingebrochen, weil gewaltige Fehler und Fehleinschätzungen von Managern und Aufsichtsräten Teile des Bankensystems ins Wanken gebracht haben. Wird die Stadt Weil der Stadt dadurch beeinträchtigt?
Wir haben nie Geld übrig gehabt und waren deshalb nie versucht, solches bei global agierenden Banken anzulegen. Und es war auch vernünftig, unsere Einnahmen aus dem Verkauf von EnBW-Aktien nicht bei Banken sondern im Eigenbetrieb Hallenbad unterzubringen. Falls LBBW, Kreissparkasse und Volksbank - unsere hauptsächlichen Kreditgeber künftig nicht höhere Kreditzinsen verlangen, können wir im Bereich Finanzwirtschaft gelassen bleiben.
Eine andere Frage ist, ob die durch hohe Beträge unterfütterten staatlichen Sicherheitsgarantien, sofern sie gebraucht werden, nicht dazu führen, dass Zuschüsse von Bund und Land für kommunale Projekte künftig spärlicher fließen. Wir werden also erst recht unsere Ausgabenpolitik mit Augenmaß fortsetzen und dabei klare Prioritäten setzen.
Roland Prohaska

Franzisca Engehausen, Kandidatin für die Wahl zum Deutschen Bundestag 2009!

Am Freitag, den 26. September 2008 waren die Delegierten im Kreis Böblingen aufgerufen, die Zukunft für den Landkreis vorzubereiten.
In Anschluss an die Vorstellungsreden der zwei Bewerber, Franzisca Engehausen und Helmut Roth, der bereits 2004 viele Bürgerinnen und Bürger für die SPD gewinnen konnte,
zeigte sich wie groß das Engagement innerhalb der Sozialdemokratie ausgeprägt ist, sich für die Zukunft der Menschen im Kreis einzusetzen. In einer Vielzahl von Redebeiträgen zeigten die Delegierten, auch mit Wortmeldungen von Ulrike Lucas und Olaf Schairer aus Weil der Stadt, wie wichtig ihnen die zukünftige Vertretung des Kreises in Berlin ist.
Franzisca Engehausen zeigte auf, wie eine soziale, nachhaltige und gerechte Politik der Zukunft aussehen muss. Sie blickte auf die Erfolge von rund zehn Jahren sozialdemokratischer Regierungsverantwortung zurück, nannte hierfür den Atomausstieg, die Bewahrung der sozialen Sicherungssysteme 2003 vor dem Kollaps und dass es die Politik der SPD war, die den starken Rückgang der Arbeitslosigkeit erreicht hat. Besonders hervor hob sie die Belange des Kreises Böblingen. „Wenn in einem der wirtschaftlich stärksten Landkreise immer noch 1000 Kinder unter der Armutsgrenze leben, dann muss etwas getan werden, dann braucht es eine sozialdemokratische Abgeordnete, die sich um die Menschen kümmert.“ Franzisca Engehausen konnte überzeugen. Mit Charme, Herzlichkeit aber auch Entschlossenheit wird sie sich für die Belange der Bürgerinnen und Bürger einsetzen. „So etwas braucht der Kreis Böblingen.“ Diese Ansicht teilt Felix Rapp, der SPD Kreisvorsitzende mit der großen Mehrheit der Delegierten. „Ich freue mich über das Vertrauen der Kreis SPD. Wir werden einig, entschlossen mit voller Kraft und einem Lächeln auf dem Gesicht in den Wahlkampf 2009 ziehen. Wir haben die besseren Antworten für die Menschen im Landkreis Böblingen. Ich will eine Abgeordnete der Bürger sein!“ so Franzisca Engehausen nach der Nominierungskonferenz.
Als frühere Gemeinderätin, jahrelange Elternbeiratsvorsitzende und Mutter dreier Kinder bringt sie das Handwerkszeug hierzu mit.
Im weiteren Verlauf des Abends traf der Generalsekretär der Baden-Württembergischen SPD, Jörg Tauss MdB, auf der Nominierungskonferenz ein, um einerseits der frisch gekürten Kandidatin zu gratulieren und die SPD im Kreis auf das Superwahljahr 2009 mit Kommunal-, Europa- und Bundestagswahl einzustimmen: „Das wird ein gutes Jahr für die SPD. Ihr seid gut gerüstet mit Franzisca Engehausen!“.
Mit diesem Ergebnis und der fassbaren Einigkeit und Aufbruchstimmung im Saal können sich auch die Delegierten des SPD - Ortsvereins Weil der Stadt dem nur anschließen!

Olaf Schairer

Weil der Stadt hat gewählt

4.9.1988, der Regierungsrat Hans-Josef Straub wird im ersten Wahlgang zum neuen Bürgermeister gewählt. Ein Sozialdemokrat nach zwei CDU-Vorgängern. Manche bezeichnen es als Sensation in der „schwarzen Hochburg“. Andere empfinden es als normal, die Persönlichkeit des Kandidaten sei entscheidend, nicht das Parteibuch. Und der Neue legt sich bis heute rastlos ins Zeug und findet Unterstützung: Schulhausneubauten für die Grundschulen in Hausen und Schafhausen, für die Hauptschulen in Merklingen und Weil der Stadt, für die Realschule und das Gymnasium. Bau neuer Kindergartengruppen und Ausbau der Kinderbetreuung, Aufbau und Ausbau der Jugend(sozial)arbeit, Neustrukturierung der Musikschule und Bau der Infrastruktur für die Ganztagsbetreuung am Gymnasium und im Schulzentrum. Renovierung der Hallen in Schafhausen, Merklingen, Münklingen und Weil der Stadt. Unterstützung für den Bau der Gemeindehäuser in Münklingen, Merklingen und Schafhausen und für die Vereinshäuser der Musikvereine Weil der Stadt und Merklingen. Sanierung des Ortskerns Schafhausen, des Wolldeckenareals und des Klösterle. Wiederaufbau des Spitals als Gesundheits- und soziales Zentrum sowie für die Fasnet und ein breitgefächertes kulturelles Angebot der Vereine. Bau der Nordverbindung und der Südumfahrung, Ausweisung neuer Wohn- und Gewerbegebiete in Hausen, Weil der Stadt und Merklingen und derzeit in Schafhausen und Münklingen. Bau des Betreuten Wohnen mit Seniorentreff an der Wolldecke und demnächst eines Pflegeheims in Merklingen. Und bei alldem und vielem Nichtgenannten blieb noch Zeit für große Stadtfeste, einen spektakulären historischen Umzug und das Heimatfest Baden-Württemberg. Hans-Josef Straub wollte ein Bürgermeister für Alle sein. Und die Allermeisten sehen diesen hohen Anspruch heute bestätigt. Auch wir sagen schlicht danke und wünschen ihm weiterhin ein erfolgreiches Wirken für die Menschen in unserer Stadt.
Bernhard Weisser

Besucherzähler

Besucher:803566
Heute:15
Online:2

Ihre BTW-Kandidatin Jasmina Hostert

Für Sie in den Bundestag - Jasmina Hostert
https://jasmina-hostert.spd.de/